Als ich meinen Großvater, Jean-Jacques Cartier, fragte, welches Schmuckstück er mit Stolz am liebsten kreiert hatte, überraschte mich seine Antwort. Dieser Kurzfilm folgt meiner Quest, das außergewöhnliche Juwel zu verfolgen, von dem er mir erzählte.
1966 näherte sich Prinzessin Lilian de Rethy, die Schwester meiner Großmutter, Jean-Jacques mit einer außergewöhnlichen Vision. Leidenschaftlich interessiert für Hirsche und deren Schutz, war ihr Traum eine vollständig dreidimensionale Reliefdarstellung eines Hirschkopfes als Brosche, komplett mit Edelsteinen besetzt.
Das war keine gewöhnliche Bestellung; sie war technisch so anspruchsvoll, dass die meisten Werkstätten sie hätten ablehnen würden. Sie musste realistisch aussehen und leicht und tragbar sein, aber auch stabil genug, um alle kostbaren Edelsteine sicher zu halten, ohne dass Metall sichtbar war. Für ein Schmuckstück dieser Bedeutung – es sollte ein 25. Hochzeitstags-Geschenk von ihrem Ehemann sein – und diese Komplexität wusste sie, dass nur ihr perfektionistischer Schwager ihre Vision gerecht werden würde.
Jeder Teil wurde von mehreren erfahrenen Handwerkern von Hand angefertigt. Die Platinfassung wurde buchstäblich in Form gehämmert – nichts wurde gegossen. Die Fassung war eine Herausforderung, denn anders als bei den meisten Juwelen war dies vollständig dreidimensional und erforderte großes Geschick, um an schwer erreichbaren Stellen wie in den Ohren unsichtbar zu setzen. Bei den Geweihen fand mein Großvater ein echtes Hirschgeweih und nahm es mit der Pendlerbahn nach London, damit der Graveur seine raue Textur genau kopieren konnte!
Jahre später traf ich Handwerker, die für ihn in English Art Works gearbeitet hatten, Cartier Londons Werkstatt. Als ich sie fragte, worauf sie am meisten stolz waren kreiert zu haben, gaben sie die gleiche Antwort: die Hirschbrosche.
Mir kam eine Idee – was wenn ich diese Handwerker mit ihrem Meisterwerk wiedervereinigen könnte? Ich kontaktierte meine Cousine Esmeralda, die Tochter von Prinzessin Lilian, und sie stimmte wunderbar zu, diese Wiedervereinigung möglich zu machen.
Dieser Film fängt diesen emotionalen Moment ein, wenn der Künstler Jahrzehnte später auf sein Kunstwerk trifft – und offenbart die tiefe persönliche Verbindung, die die Zeit überdauert. Eine Geschichte, wo Familienerbe außergewöhnliche Handwerkskunst trifft, und wo die Verfolgung von Perfektion etwas wirklich Zeitloses schuf.
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Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. Originalen englischen Text lesen