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María Félix

Die mexikanische Schauspielerin und Filmstar, bekannt als „La Doña“, deren Auftrag aus dem Jahr 1968 für eine bewegliche Diamantschlangenhalskette von Cartier Paris bis heute einer der berühmtesten Einzelaufträge in der Geschichte des Hauses ist.

· · 272 Wörter · 1 Min. Lesezeit

María Félix (8. April 1914 – 8. April 2002) war eine der herausragendsten Schauspielerinnen in der Geschichte des mexikanischen Kinos, bekannt unter ihrem Filmtitel „La Doña“ nach einer ihrer berühmtesten Rollen. Ihre Verbindung zu Cartier konzentriert sich auf einen der berühmtesten Einzelaufträge, die das Haus je erhalten hat: eine bewegliche Diamantschlangenhalskette, die 1968 bei Cartier Paris in Auftrag gegeben wurde.

Die Schlangenhalskette von 1968, mit schwarzen, grünen und korallenfarbenen Plaketten auf ihrer Unterseite, die die Farben Mexikos symbolisieren, wurde entworfen, um sich mit einer naturalistischen Fluidität um den Hals zu schlängeln. Die technische Leistung lag in der Gelenkigkeit: Jedes Segment wurde so konstruiert, dass es sich wie eine Schlange biegen und bewegen konnte, was das Stück ebenso zu einer Goldschmiedekunst wie zu einem Designwunder machte. Félix gab später ein zweites Reptilienstück in Auftrag, eine Krokodilhalskette aus Smaragden und gelben Diamanten, die 1975 fertiggestellt wurde.

Die Schlangenhalskette reiht sich ein in eine breitere Tradition von Tierformschmuck bei Cartier, eine Tradition, die am engsten mit Jeanne Toussaint und dem Panthère-Motiv verbunden ist. Schlangen waren bereits lange vor dem Félix-Auftrag im Vokabular von Cartier aufgetaucht, und die Form sollte in den folgenden Jahrzehnten immer wiederkehren. Was die Félix-Schlange auszeichnet, sind ihre Größe, ihre Dreidimensionalität und die Umstände ihrer Entstehung.

Félix selbst war eine Persönlichkeit von beträchtlicher Präsenz in der Luxuswelt der Mitte des Jahrhunderts und bewegte sich zwischen Mexico City, Paris und dem internationalen Filmzirkel. Ihre über Jahrzehnte zusammengetragene Schmuckkollektion umfasste Stücke von mehreren der großen Pariser Häuser, doch es sind die Cartier-Schlangen, für die sie im Kontext der Schmuckgeschichte am meisten in Erinnerung bleibt.

Quellen

  • Francesca Cartier Brickell, The Cartiers (Ballantine Books, 2019)

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