Hans Nadelhoffer studierte Literatur und Kunstgeschichte an der Universität Bern, bevor er zu Christie's Genf wechselte, wo er die Schmuckabteilung leitete. Christie's hatte 1968 seinen Auktionssaal in Genf eröffnet, und die Schmuckauktionen dort in den 1970er Jahren trugen dazu bei, die Stadt als führenden Ort für bedeutende Juwelen zu etablieren. Nadelhoffer arbeitete dort in der Zeit, als dieser Ruf aufgebaut wurde.
Er verließ Christie's, um ein umfangreiches Forschungsprojekt über Cartier zu realisieren. Das Ergebnis war Cartier: Juweliere der Extraklasse, veröffentlicht 1984 von Harry N. Abrams in New York und Thames and Hudson in London. Das Buch erschien auf Englisch, Französisch, Italienisch und Deutsch.
Thames and Hudson veröffentlichte 2007 eine überarbeitete Auflage, durchgehend farbig neu gestaltet, mit neuen Illustrationen und zusätzlichem Material. Chronicle Books vertrieb die Ausgabe von 2007 in den Vereinigten Staaten.
Nadelhoffer war auch Mitautor von Reflexionen der Eleganz: Cartier-Juwelen aus der Lindemann-Kollektion (New Orleans Museum of Art) zusammen mit Eric Nussbaum und Harry Fane. Das Buch dokumentiert eine bedeutende amerikanische Privatsammlung von Cartier-Juwelen und -Objekten, die von George und Frayda Lindemann zusammengetragen wurde.
Quellen
- Francesca Cartier Brickell, Die Cartiers (Ballantine Books, 2019), Danksagungen ("bahnbrechende Geschichte")
- Hans Nadelhoffer, Cartier: Juweliere der Extraklasse (Thames and Hudson, 1984; überarbeitet 2007)
- Hans Nadelhoffer und Eric Nussbaum, Reflexionen der Eleganz: Cartier-Juwelen aus der Lindemann-Kollektion (New Orleans Museum of Art)