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Eric Denton

Meisteruhrmacher im Showroom von Cartier London in der 175 New Bond Street, verantwortlich für den Einbau von Uhrwerken in Gehäuse, die von der Werkstatt Wright & Davies hergestellt wurden.

· · 330 Wörter · 1 Min. Lesezeit

Eric Denton war der Meisteruhrmacher im Showroom von Cartier London in der 175 New Bond Street, der unter Jean-Jacques Cartier in der Zeit arbeitete, in der die Cartier Crash und die Cartier Pebble entstanden.

Rolle im Produktionsprozess

Die Gehäuse für die Uhren der Londoner Niederlassung wurden in der Werkstatt Wright & Davies in Clerkenwell hergestellt und dann zum Einbau an Denton in der New Bond Street geliefert. Diese Arbeitsteilung war für die Niederlassung Standard: Gehäuse und Zifferblatt trafen als fertige Komponenten ein, und Dentons Aufgabe war es, das Uhrwerk korrekt darin unterzubringen und sicherzustellen, dass die Uhr wie beabsichtigt funktionierte.

Die Komplikation der Crash

Die Crash stellte eine besondere Schwierigkeit dar, die Denton lösen musste. Die verzerrte, asymmetrische Form der Uhr bedeutete, dass die Ziffern des Zifferblatts nicht an ihren Standardpositionen sitzen konnten und die Uhr trotzdem die Zeit korrekt anzeigen würde. Denton und der Designer Rupert Emmerson arbeiteten gemeinsam an der Lösung des Problems: Das Zifferblatt musste mehrmals von Emmerson, der es von Hand beschriftete, herausgenommen und neu bemalt werden, bevor die Uhr die Zeit korrekt anzeigte. Das unregelmäßige Gehäuse, das die Crash so unverwechselbar machte, war genau das, was den Zusammenbau am schwierigsten gestaltete.

Die Pebble

Denton war auch am Zusammenbau der Cartier Pebble beteiligt, der glatten, abgerundeten Uhr, die in den frühen 1970er Jahren hergestellt wurde. Die Einzelteile für jede Pebble wurden handgefertigt, wobei jede Uhr mehrere Monate zur Fertigstellung benötigte. Die Gehäuse für die Pebble wurden höchstwahrscheinlich von Sam Mayo, dem hochqualifizierten Werkstattleiter bei Wright & Davies, hergestellt, bevor sie zur Einbauphase an Denton übergeben wurden.

Denton repräsentiert die uhrmacherische Seite eines ungewöhnlich kleinen Produktionsteams. Im Fall der Crash und der Pebble durchliefen die Vorgabe, das Design, die Gehäuseherstellung und der Zusammenbau jeweils die Hände von Einzelpersonen, deren Namen die Aufzeichnungen bewahrt haben: ein Grad der Zuschreibung, der in der Geschichte der Uhrmacherei des 20. Jahrhunderts ungewöhnlich ist.

Quellen

  • Francesca Cartier Brickell, The Cartiers (Ballantine Books, 2019), Kap. 11 („The End of an Era, 1957–1974“)

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