
In letzter Zeit gibt es viel Aufregung um Cartier-Vintage-Uhren. Natürlich ist Vintage nicht immer ein sehr präziser Begriff: Bei Cartier erstreckt er sich über mehr als 100 Jahre (die ersten Armbanduhren für Männer wurden gleich zu Beginn des 20. Jahrhunderts hergestellt).
Deshalb war ich fasziniert, diese besonders frühe Beispieluhr bei @fellowsauctions diese Woche zu sehen: eine Tonneau, die im Oktober 1914 in London verkauft wurde, als mein Urgroßvater, #JacquesTheoduleCartier, die Filiale am 175 New Bond Street leitete.
Die #tonneau (bedeutet 'Fass') war eines der ältesten Cartier-Modelle und wurde zuerst 1906 kreiert.
Das war ein Jahr bevor Cartier einen Vertrag mit dem Uhrmacher #EdmondJaeger unterzeichnete (ihm jährliche Bestellungen im Wert von etwa 1 Million Dollar heute versprachen) und über ein Jahrzehnt vor der Schaffung der ikonischen Tank.
Interessanterweise hat diese Uhr keine Saphir-Krone, aber bereits in diesem sehr frühen Stadium teilt sie die gleiche Nummerierungsbesonderheit auf dem Zifferblatt, die bis heute fortbesteht, wobei die römische Ziffer 'IV' durch 'IIII' ersetzt wird; ein wichtiges Detail für die symmetrieliebenden Cartiers, da es ein besseres Gleichgewicht mit der 'VIII' gewährleistete.
Diese Uhr wäre unter der Leitung von #LouisJosephCartier in Paris hergestellt und über den Kanal nach London verschifft worden, um im dortigen Showroom verkauft zu werden (#CartierLondon hatte erst ab den 1920er Jahren eine eigene Werkstatt).
Sie wurde dann im Mai 1915 einem schottischen Kapitän geschenkt, der mit seinem Hochlandregiment an die Westfront ging (die Inschrift - zweites Bild - lautet "A.D.
Thomson, 51st High Div., 1/5/15").
Mittlerweile war Jacques Cartier, der in der französischen Kavallerie kämpfte, nur wenige Wochen zuvor in den Schützengräben der Westfront vergast worden.
Dies macht diese Uhr für mich noch ergreifender: eine Verbindung zwischen ihm und dem schottischen Kapitän, die beide im gemeinsamen Kampf gegen ihre Feinde verbunden waren.
Glücklicherweise würden sowohl Jacques als auch der Kapitän den Krieg überleben ... ebenso wie diese #cartierwatch. Ich liebe, wie alt und abgenutzt sie heute aussieht; nicht nur ein funktionierendes Miniatur-Kunstwerk (ja, es funktioniert immer noch), sondern auch ein so ergreifendes Stück Geschichte, das die Geschichte derer erzählt, die es machten, verkauften und trugen.
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