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Morton Plant

Der amerikanische Eisenbahn- und Dampfschiffmagnat, dessen Stadthaus an der Fifth Avenue zu den Räumlichkeiten von Cartier New York wurde, erworben durch eine Transaktion, die zu einer der meistnacherzählten Geschichten des Unternehmens wurde.

· · 187 Wörter · 1 Min. Lesezeit

Morton Plant war ein amerikanischer Eisenbahn- und Dampfschiffmagnat, dessen Anwesen an der Fifth Avenue durch eine Transaktion, die seither zu einer der meistnacherzählten Anekdoten in der Unternehmensgeschichte geworden ist, zu Cartier New York wurde. Das Anwesen in der 653 Fifth Avenue war Plants Stadthaus gewesen, die vollständige Geschichte, wie es den Besitzer wechselte, wird in den Einträgen zu 653 Fifth Avenue und Maisie Plant erzählt.

Die Transaktion kam durch seine Frau zustande. Pierre Cartier verhandelte um 1916 die Übertragung des Anwesens im Tausch gegen eine doppeltsträngige Naturperlenkette, die Maisie Plant sich wünschte, und eine Barzahlung. Die Bewertung, die den Tausch ermöglichte, basierte auf dem damals außergewöhnlichen Marktpreis für Naturperlen, den die nachfolgende Zuchtperlenrevolution später veränderte.

Plants Rolle in der Cartier-Geschichte ist primär die des Vorbesitzers dessen, was zu einer der gefeiertsten Adressen des Unternehmens wurde. Das Gebäude selbst, nicht der Mann, ist das, was in der Cartier-Geschichte Bestand hatte, und die Transaktion ist eher als ein Dokument des Naturperlenmarktes auf seinem Höhepunkt interessant, denn als eine Kundenbeziehung im herkömmlichen Sinne.

Quellen

  • Francesca Cartier Brickell, The Cartiers (Ballantine Books, 2019), Kap. 5 („Der amerikanische Traum: 1900er-1910er Jahre“)

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