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Episode 9: Die Cartiers und die Maharadschas - Teil II

2021

Die Cartiers und die Maharadschas - Teil II

Über diesen Vortrag

Sein Fest, schrieben die Zeitungen, würde die Nächte aus Tausendundeiner Nacht blass erscheinen lassen.

Teil II taucht in die Cartier-Schmuckstücke und legendären Momente im außergewöhnlichen Leben von Maharadscha Jagadjit Singh von Kapurthala ein — im Gespräch mit seinem Enkel, Brigadier Seiner Hoheit Sukhjit Singh, und Historikerin Cynthia Meera Frederick. Die Geschichte setzt in den elektrisierenden 1920er Jahren fort: die Pariser Exposition des Arts Décoratifs, Cartiers beeindruckendste indisch inspirierte Kreationen und ein Turbanornament aus den eigenen Smaragden des Maharadschas. Es folgt ein spektakuläres Hoffest für 2.000 Gäste — Zelte, Elefanten, Feuerwerk über drei Wochen —, von dem eine Zeitung warnte, es würde Tausendundeine Nacht blass aussehen lassen. Und da ist die freundschaftliche Rivalität zwischen Fürsten, die eine der größten Aufträge der Geschichte inspirierte: die Patiala-Halskette. Vogue verkündete, die Maharadschas hätten eine Mode für 'barbarischen indischen Schmuck' in Paris ausgelöst. Die nächste Generation brachte einen Uhrensammler, der sechs Cartier-Zeitmesser gleichzeitig trug — am Handgelenk, am Gehstock, am Ring und an der Zigarettenetui. Und dann ist da Prinzessin Amrit Kaur, die Vogue zur weltlichen Göttin erkor, deren Schmuck und Stil sowohl Cartier als auch Schiaparelli inspirierten. Als diese Ära zu Ende ging, reflektiert der Enkel des Maharadschas über Unabhängigkeit, Teilung und das wehmütige Ende eines goldenen Zeitalters.

Schlüsselmomente

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