Wie Cartiers New Yorker Geschäft gegen Maisie Plants Perlenkette getauscht wurde
Im Jahr 1916 baute die Cartier-Familie ihren Ruf in New York auf, indem sie die schönsten Schmuckstücke und Juwelen der Welt anbot. Eine junge Kundin namens Maisie Plant entdeckte in Cartiers Schaufenster ein doppelreihiges Perlenkollier im Wert von einer Million Dollar. Als ihr Ehemann Morton Plant, Geschäftsmann und Freund von Pierre Cartier, beschloss, sein Stadthaus an der Fifth Avenue zu verkaufen — ebenfalls auf eine Million Dollar geschätzt —, schlug Pierre Cartier einen genialen Tausch vor: das Kollier gegen das Gebäude.
Dieser Tausch erwies sich als eines der besten Geschäfte des Jahrhunderts. Pierre Cartier verwandelte das Stadthaus in Cartiers New Yorker Hauptquartier, wo es bis heute steht. Während der Wert des Perlenkolliers über die Zeit relativ stabil blieb, stieg der Wert des Grundstücks an der Fifth Avenue dramatisch — dieser Austausch war ein Meisterstück des Geschäftssinns und ein entscheidender Moment für Cartiers amerikanische Präsenz.
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