Inspiration und die Cartiers: Niemals kopieren, nur erschaffen
Francesca Cartier Brickell erkundet die kreative Philosophie, die ihren Ur-Ur-Großvater Louis Cartier und seine Brüder leitete: niemals kopieren, nur erschaffen. Anstatt traditionelle Schmuckdesigner einzustellen, suchte Louis nach Erfindern und Experten aus verschiedensten Bereichen — Spitzenklöpplerinnen, Architekten, Möbelmacher und Schmiedeeisenspezialist — um frische Perspektiven in das Schmuckdesign einzubringen. Die Brüder unterhielten eine riesige Bibliothek illustrierter Bücher, die Themen von Architektur über chinesische Töpferei, indische Textilien und Ballets-Russes-Kostüme abdeckten und als visuelle Inspiration für ihre Kreationen dienten.
Durch Skizzen aus ihren Reisen und Objekte aus aller Welt verwandelten die Cartiers disparate Quellen in ikonische Designs. Ein indischer Tempel aus dem 18. Jahrhundert konnte die Form einer Brosche inspirieren, während Stoffmuster Geheimnisse für das Emaillieren enthüllen konnten und chinesische Motive auf Broschen und Uhren übertragen werden konnten. Der Ansatz der Maison war stets, etwas völlig Neues zu schaffen, anstatt vorhandene Schmuckstücke zu imitieren, was zu einem unverwechselbaren Cartier-Stil führte, der noch heute sofort wiedererkennbar ist.
Schlüsselmomente
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